Sozio-ökonomischer Einfluss

Coca-Cola – mehr als eine Erfrischung für Österreichs Volkswirtschaft

Vor mehr als 100 geladenen Stakeholdern und Medienvertretern präsentierte Coca-Cola Österreich in der Wiener Wirtschaftskammer die mit Spannung erwartete Studie über die „sozio-ökonomischen Einflüsse des Coca-Cola Systems auf die österreichische Volkswirtschaft“. Einfacher ausgedrückt wurde die Frage untersucht: Welchen Beitrag leistet das Coca-Cola System in Österreich?

Auf dem Podium diskutierten Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister DI Josef Pröll, Univ.Prof. Dr. Michael Meyer und WKO-Vizepräsident Dr. Hans Jörg Schelling gemeinsam mit Coca-Cola Hellenic Sprecherin Susanne Lontzen über die Bedeutung von multinationalen Unternehmen in Österreich und deren soziale Verantwortung.
Philipp Bodzenta, Unternehmenssprecher Coca-Cola Österreich, veranschaulichte in seinem abschließenden Statement die wichtigsten Ergebnisse der zuvor bereits von Willem Ruster, Studien Co-Autor von Steward Redqueen, präsentierten Daten auf eindrucksvolle Weise.

Die wichtigste Erkenntnis: Coca-Cola stellt für Österreichs Volkswirtschaft weit mehr als eine kühle Erfrischung dar.Coca-Cola ist Österreichs größtes Unternehmen der nichtalkoholischen Getränke-Industrie und trotz amerikanischer Wurzeln fest in der heimischen Wirtschaft verankert. „Lokale Abfüllung statt Import der Getränke“ lautet seit der Unternehmensgründung im Jahre 1929 die Devise. Eine Strategie, die aufzugehen scheint, wie die Studie eindrucksvoll belegt.

1 Milliarde Euro pro Jahr für das österreichische Bruttoinlandsprodukt

1 Milliarde Euro pro Jahr  für das österreichische Bruttoinlandsprodukt Über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet – von der Herstellung über die Zulieferung bis zum persönlichen Erfrischungserlebnis bei den Konsumentinnen und Konsumenten – sind Jahr für Jahr 1 Milliarde Euro mit Coca-Cola verbunden (das entspricht 0,36% des österreichischen Bruttoinlandsprodukts).

Mit der Bereitstellung von 1.250 hochqualitativen Arbeitsplätzen sowie der Sicherung von insgesamt 13.700 Jobs in weiteren Wirtschaftssektoren ist Coca-Cola Österreich zudem ein bedeutender Job-Garant.

„Es macht uns stolz, durch unser nachhaltiges, jahrzehntelanges Engagement in Produktion, Marketing und Gesellschaft so ein wichtiger Partner des Wirtschaftsstandortes Österreich geworden zu sein. Erstmals haben wir durch diese Studie nun auch die Daten, die das eindrucksvoll belegen“, zeigen sich die Unternehmenssprecher Susanne Lontzen und Philipp Bodzenta beeindruckt.

Eine feste Größe im Haushalt Österreichs:
556 Millionen EuroSteueraufkommen, die etwas bewegen

556 Millionen EuroSteueraufkommen, die etwas bewegen Coca-Cola leistet einen wichtigen Beitrag für die österreichische Staatskasse. Mit rund 35 Millionen Euro direkten Steuerzahlungen bringt das Unternehmen rund 0,03% des gesamten Steuereinkommens ein; diese direkten Steuerzahlungen sind – volkswirtschaftlich betrachtet – untrennbar verbunden mit weiteren 556 Millionen Euro Steuereinkommen (entsprechen 0,44% des gesamten Steuereinkommens). Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind pro Jahr also mehr als eine halbe Milliarde Euro an Steueraufkommen mit Coca-Cola verbunden. Zum Vergleich: Das ist mehr als die Förderungen des Bundes im Jahre 2011 für den Umweltschutz (Quelle: Förderbericht des Bundes 2011). „Zusammengefasst kann man sagen, dass jeder Euro Steuerzahlungen durch Coca-Cola weitere 15 Euro Steuerzahlungen an die österreichische Volkswirtschaft mit sich bringt“, so Studienautor Willem Ruster von der international renommierten Beratungsagentur Steward Redqueen.

Fast so viele Jobs wie in ganz Bregenz: mit dem Coca-Cola System sind rund 14.000 Arbeitsplätze verbunden

Fast so viele Jobs wie in ganz Bregenz: mit dem Coca-Cola System sind rund 14.000 Arbeitsplätze verbunden Beachtlich auch der Faktor Arbeitsplatzschaffung: Der Beschäftigungseffekt von Coca-Cola Österreich in der gesamten Wertschöpfungskette ist mit 13.700 Jobs mit der Zahl der Beschäftigten der Stadt Bregenz vergleichbar (Quelle: Städte in Zahlen 2011).

Im Unternehmen selbst werden 1.250 hochqualifizierte Fachkräfte mit überdurchschnittlicher Bezahlung beschäftigt. Jeder dieser Arbeitsplätze bringt eine Wertschöpfung von 75.400 Euro (das ist 30% mehr als das BIP pro Kopf). Vereinfacht lässt sich sagen: Jeder Job bei Coca-Cola schafft zehn Jobs in den weiteren Wirtschaftsbereichen – vor allem in der Zulieferindustrie, dem Transportwesen und dem Handel.

Für Österreich denken wir weiter: 40 Mio.Euro für das Werk der Zukunft in Edelstal

Für Österreich denken wir weiter: 40 Mio.Euro für das Werk der Zukunft in Edelstal Coca-Cola zeigt durch die Bündelung von Abfüllung und Logistik am Standort Edelstal ein klares Bekenntnis zu Österreich.

Insgesamt werden 40 Mio. Euro investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit in Europa und den Standort Österreich langfristig abzusichern.

Szenario-Analyse: Was wäre, wenn...

Würde Coca-Cola seine lokalen Aktivitäten durch Importe ersetzen, würde die österreichische Wirtschaft 55 Millionen Euro an Wertschöpfung einbüßen (oder 0,02% des BIP) und mehr als 1000 Arbeitsplätze würden verloren gehen (oder 0,02% aller Arbeitsplätze). … Coca-Cola die Produktion aufgeben und in Österreich nur die Leistungen lokaler Distributionsquellen und Handelskanäle in Anspruch nehmen würde?

In einer Szenario-Analyse untersuchten die Studienautoren die Auswirkungen dieser hypothetischen Fragestellung und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:
Würde Coca-Cola seine lokalen Aktivitäten durch Importe ersetzen, würde die österreichische Wirtschaft 55 Millionen Euro an Wertschöpfung einbüßen (oder 0,02% des BIP) und mehr als 1000 Arbeitsplätze würden verloren gehen (oder 0,02% aller Arbeitsplätze).

Mehr als Business – Coca-Cola zeigt Verantwortung und Herz

Dass sich das Coca-Cola System aktiv zu den Ländern bekennt, in denen es operativ tätig, beweisen seine Aktivitäten und Investitionen im sozialen und ökologischen Bereich. In puncto Nachhaltigkeit konnte Coca-Cola beispielsweise seit 2006 durch wirksame Umweltschutzmaßnahmen seinen Wasserverbrauch österreichweit um 20% senken.

In puncto Nachhaltigkeit konnte Coca-Cola beispielsweise seit 2006 durch wirksame Umweltschutzmaßnahmen seinen Wasserverbrauch österreichweit um 20% senken. So engagiert sich Coca-Cola in mehr als 200 Sportveranstaltungen pro Jahr Pro Jahr lässt Coca-Cola 1% des operativen Gewinns in soziale Initiativen fließen

Dem Unternehmen ist auch die Förderung des aktiven Lebensstils der Österreicherinnen und Österreicher ein besonders Anliegen. So engagiert sich Coca-Cola in mehr als 200 Sportveranstaltungen pro Jahr, wie der Vienna City Marathon oder der mit dem ÖFB ins Leben gerufene Coca-Cola Cup für den heimischen Fußballnachwuchs.

Pro Jahr lässt Coca-Cola 1% des operativen Gewinns in soziale Initiativen fließen. Eine rein österreichische Initiative, die der Gesellschaft zu Gute kommt, ist "Ideen gegen Armut":

Studienautoren und Methode

Die Studie wurde von Jänner bis November 2011 von Prof. Ethan B. Kapstein (INSEAD) gemeinsam mit Dr. Rene Kim, Willem RusterMsc und Beatrijs van MananMsc von der Agentur Steward Redqueen durchgeführt. Die renommierte Beratungsfirma ist spezialisiert auf die Analyse von Schnittstellen zwischen Unternehmen und Gesellschaft und hat seit 2006 insgesamt 22 Studien im Food & Beverages Bereich abgeschlossen.

Die Coca-Cola Studie basiert auf einer Input-Output Analyse, die die Verbindungen zwischen den verschiedenen Wirtschaftssektoren beschreibt. Die Ergebnisse werden in Form von Wertschöpfung (Haushaltseinkommen, Steuereinnahmen, Unternehmensprofite, Ersparnisse) und Arbeitsplatzschaffung präsentiert.  

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